Woche der Agitation und Solidarität mit unseren gefangenen Schwestern, Brüdern und GenossInnen auf der ganzen Welt vom 21. – 30.9.

Das Überleben im Kapitalismus ist so eingeschränkt und monoton, dass es sich nicht allzu sehr vom hartem Gefängnisleben unterscheidet; die Stadt, die Zeitpläne, die Arbeit, das Studium, die Familie und eine Unzahl an unterdrückenden Organismen ersticken uns, so dass es manchmal scheint, als ob wir in irgendeinem großen Gefängnistrakt wären. Videoüberwachung 24 Stunden am Tag, Tausende von Polizisten, die das Eigentum beaufsichtigen, strenge Richter mit zufriedenen Lächeln auf den Lippen, wenn sie ihre harten Gesetze anwenden, fest sitzende Fußfesseln, die ihren unerschütterlichen Käfigen vorausgehen und eine langen Liste an weiteren Mitteln, die die Gesellschaft benutzt, um die Individuen in Schranken zu halten; die versprochenen Strafen bei Überschreitung der auferlegten Verhaltensmaßregeln fürchtend, halten sie den Mund, gewöhnen sich an die Unterdrückung, nehmen sie als Teil ihres Lebens, als etwas natürliches auf und ziehen es somit vor, Konflikte mit der Autorität zu vermeiden und sich lieber nicht aufzulehnen. Mehr auf Abc-Berlin