Archiv der Kategorie 'Texte'

Remember, remember the 6th of December!

Die Normalität regierte keine_r erwartete etwas Außergewöhnliches. Die Horoskope kündigten die Fortsetzung dieses Zustandes an.
Am 6. Dezember 2008 geraten zwei Bullen mit einer Gruppe junger Anarchist_innen in Konflikt. Der Bulle Epaminodas Korkoneas erschießt den 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos.
Innerhalb einer Stunde versammeln sich Menschen und beginnen Auseinandersetzungen
mit der Polizei. Im Zuge dessen entlädt sich die Wut der Menschen in einem zerstörerischen Akt der Revolte, mehrere Universitäten und öffentliche Plätze werden besetzt, Einkaufszentren, Luxusgeschäfte, Banken und Polizeistationen werden angegriffen und den Flammen übergeben. Bis zum Ende dieser Nacht hängt Tränengas in den Straßen Athens und die Polizei ist aus vielen Vierteln vertrieben worden.

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Schule ist Scheiße

Schule, Uni, Ausbildung und Arbeit sind scheiße! Sie rauben uns unsere Zeit, Zeit die wir mit Tätigkeiten verbringen könnten, die uns Spaß machen und interessieren.

Wir werden gezwungen in der Früh aufzustehen, einem routinierten, nicht selbstgewählten Ablauf zu folgen, uns immer und immer wieder morgens schlaftrunken in die U-Bahn zu schleppen und uns zu all den anderen lebenden Leichen zu gesellen, um uns in die Schule in die Uni oder eine andere (Lern-)Fabrik befördern zu lassen. All das um dann dort nur stundenlang herumzusitzen und uns auf irgendein Thema zu konzentrieren, dass uns ankotzt. Falls dann doch mal interessante Themen behandelt werden, werden diese durch die Methode, sei es durch Leistungs- und Konkurrenzdruck, autoritären Unterricht oder sterile, langweilige Klassenzimmer zu Nichte gemacht.

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Still not loving Police!

Stell dir vor heute Abend ist Isarparty und du freust dich auf feiern fernab von kommerzielen Clubs mit 10 Euro Eintritt und 5 Euro Bier.
Alle deine Leute sind da und es sieht so aus als würde es ein langer Abend werden…
Doch wie fast immer in der sauberen Polizeihauptstadt München sind um spätestens 1Uhr die Bullen da und lösen die Party auf. Das wars dann meistens mit dem schönen Partyabend, doch warum?

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Wir sind da!

Wir haben keinen Bock darauf vorgeschriebene Rollen zu übernehmen und in der tristen Normalität dahin zu vegetieren und irgendwann isoliert und einsam zu sterben.Wir wollen keine austauschbaren Individuen einer leblosen Masse in einer durch Ausbeutung und Unterdrückung geprägten, hierarchisch organisierten Gesellschaft sein.
Vielmehr wollen wir aus der alltäglichen Routine ausbrechen und unser Leben selbst in die Hand nehmen. Wir halten es für notwendig sich unabhängig von jeglichen Parteien, Gewerkschaften oder anderen staatstragenden Zusammenschhlüssen zu organisieren und uns zu vernetzen, um gemeinsam gegen alle Machtstrukturen in der Gesellschaft zu kämpfen und die Herrschaft der falschen Freiheit zu beenden.
Wir glauben nicht, dass wir die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, noch haben wir ein ideales Bild wie eine befreite Gesellschaft aussehen soll, doch hoffen durch unser gemeinsames Handeln und Diskutieren von einander zu lernen und uns weiter zu entwickeln. Das einzige was für uns fest steht, ist, dass die heutigen Zustände zu Kotzen sind!
Deswegen haben wir uns zu einer neuen anarchistischen Gruppe zusammengeschlossen um uns mit sozialen Kämpfen auseinanderzusetzen und uns von einem radikalen Standpunkt aus aktiv daran zu beteiligen, um unserem Traum von einem freien, selbstbestimmten Leben Schritt für Schritt näher zu kommen