Erste Ausgabe des Pamphlets

Wir freuen uns über das Erscheinen einer neuen anarchistischen Zeitung gegen das Bestehende. Um die Gefährt_innen selber mit ihren Worten sprechen zu lassen übernehmen hier das Vorwort und das Inhaltsverzeichnis, weitere Infos gibt auf dem Blog zum Heft unter pamphlet.blogsport.de

Hallo Leute

in eurer Hand haltet ihr die erste Ausgabe des regelmäßig, unregelmäßig erscheinenden Pamphlet, einer Zeitschrift, die uns angesichts der herrschenden Zustände mehr als nötig erscheint.
Die Verbreitung der enthaltenden Texte liegt uns sehr am Herzen, da wir den darin enthaltenen Ideen, in einer Welt die sich die Ohren zuhält, Gehör verschaffen wollen. In einer Welt die von Glanz und Glitter geblendet und vom Alltag gelähmt ist, wollen wir andere Perspektiven aufzeigen. Wir wollen schreien in einer Welt die schweigt!
Die Zeitschrift hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, weder ist sie ein Lehrbuch, noch kann und will sie eine universelle Lösung bieten. Vielmehr sehen wir das Pamphlet als Diskussionsbeitrag und Denkanstoß. Es soll niemandem gehören und von allen gemacht werden. Gerade deswegen sind eure Kritiken, Texte, Anmerkungen, Zeichnungen, Bilder sowie die Vervielfältigung und Verbreitung das, was dieses Blatt am Leben hält…
Viel Spaß mit dem Pamphlet,
auf dass der Wind der Freiheit weht!

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Zusendungen an: pamphlet@riseup.net

Wieso sind wir gegen Knäste, gegen alle Knäste?

Wir sagen einfache Sachen, weil wir einfache Menschen sind.
Die Gedanken, Wünsche und Träume, die wir versuchen auszudrücken, trägt die Menschheit seit ihrer Entstehung in sich.
Eine endlose Reihe von GesetzgeberInnen, PolitikerInnen, ExpertInnen, Intellektuellen und anderen BefürworterInnen von autoritären Ideen hat mit List und Tücke viele Fragen erschwert, sodass sich viele Männer und Frauen als dumm und niedrig fühlen, Menschen, welche sich immer nur auf das einzigste Buch indem irgendwelche Antworten zu finden sind bezogen haben: dies der gelebten Erfahrung.

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Schulen sind Gefängnisse… und Gefängnisse brennen! aus Hors Service!

Schulbeginn. Erneut steht uns ein Jahr von Unterwerfung und Erniedrigungen bevor. Nach diesen zwei Monaten „Freizeit“, in denen wir uns ausruhen konnten, beginnt bei den ersten bereits die Langeweile sich breit zu machen. Da drängt sich die Vermutung auf, dass die Schule uns nicht nur körperlich, sondern auch psychisch einengt. Dass die Schule uns also jeglicher Möglichkeit beraubt, selbst über unser Leben bestimmen zu können, ohne dem Einfluss des Lehrers oder einer anderen Autorität ausgesetzt zu sein. Mehr

Remember, remember the 6th of December!

Die Normalität regierte keine_r erwartete etwas Außergewöhnliches. Die Horoskope kündigten die Fortsetzung dieses Zustandes an.
Am 6. Dezember 2008 geraten zwei Bullen mit einer Gruppe junger Anarchist_innen in Konflikt. Der Bulle Epaminodas Korkoneas erschießt den 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos.
Innerhalb einer Stunde versammeln sich Menschen und beginnen Auseinandersetzungen
mit der Polizei. Im Zuge dessen entlädt sich die Wut der Menschen in einem zerstörerischen Akt der Revolte, mehrere Universitäten und öffentliche Plätze werden besetzt, Einkaufszentren, Luxusgeschäfte, Banken und Polizeistationen werden angegriffen und den Flammen übergeben. Bis zum Ende dieser Nacht hängt Tränengas in den Straßen Athens und die Polizei ist aus vielen Vierteln vertrieben worden.

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Schule ist Scheiße

Schule, Uni, Ausbildung und Arbeit sind scheiße! Sie rauben uns unsere Zeit, Zeit die wir mit Tätigkeiten verbringen könnten, die uns Spaß machen und interessieren.

Wir werden gezwungen in der Früh aufzustehen, einem routinierten, nicht selbstgewählten Ablauf zu folgen, uns immer und immer wieder morgens schlaftrunken in die U-Bahn zu schleppen und uns zu all den anderen lebenden Leichen zu gesellen, um uns in die Schule in die Uni oder eine andere (Lern-)Fabrik befördern zu lassen. All das um dann dort nur stundenlang herumzusitzen und uns auf irgendein Thema zu konzentrieren, dass uns ankotzt. Falls dann doch mal interessante Themen behandelt werden, werden diese durch die Methode, sei es durch Leistungs- und Konkurrenzdruck, autoritären Unterricht oder sterile, langweilige Klassenzimmer zu Nichte gemacht.

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