Diese Zeitschrift entsteht aus einem 
gemeinsamen Anspruch: Über die notwendige Agitation des täglichen Kampfes hinaus zu gehen, sich Zeit zu nehmen, um zu vertiefen und unsere Waffen zu schleifen. Weil wir die Theorie nicht von der Praxis trennen, weil unser Verlangen nach Freiheit ebenso aus Erfahrungen, wie aus Gedanken geschmiedet ist, wollen wir diesen Beitrag an den laufenden sozialen Krieg erbringen. Ein Moment, der eine Quelle von Ideen und nicht von Meinungen ist, ein Ort, um ausgehend von spezifischen Kontexten wieder einen gemeinsamen Raum für Diskussionen zu eröffnen.

Aber diese Zeitschrift entsteht auch aus einem Mangel: Zu lesen, was wir nirgendwo sonst gefunden haben, eine anarchistische Perspektive voranzutragen, die vom Individuum ausgeht, um es mit dem täglichen sozialen Antagonismus zu verbinden, den Geschmack einer Subversion zurückzufinden, die sich von den Klassikern der autoritären Kritik befreit – auch von den heterodoxen. In einem Wort: sich der Politik zu entledigen.

An der Redaktion dieser Zeitschrift beteiligen sich Kameraden aus verschiedenen Ländern. Die hier publizierten Texte repräsentieren jedoch niemanden und streben dies auch nicht an. Wir publizieren sie aufgrund eines Inhalts, den wir für interessant erachten, ohne dass wir dabei ihre Form notwendigerweise gänzlich teilen, noch dass dies an sich eine Affinität mit ihrem Autor bedeuten würde.

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Inhaltsverzeichnis:

Ja, aber…

S. 4 – Im Zentrum des Vulkans
S. 13 – Treibsand des Nichts

Dossier: Insurrektion

S. 18 – Zur Einleitung…
S. 23 – Vierzehn Punkte über die Insurrektion
S. 36 – Die flammende Revolte vom November 2005 in
Frankreich und die insurrektionelle Hypothese
S. 51 – Rebellisches Griechenland
S. 52 – Die Pfade der Revolte vom Dezember 2008
S. 61 – Reise ins Herz einer Möglichkeit
S. 68 – Bolivien & Argentinien : 
Volksauflehnungen und -widersprüche

Deplatzierte Kommentare

S. 88 – Der kommende Aufstand

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